Digitalisierte Versorgung. Sicher vernetzt im Gesundheitswesen.

Beraten – Entwickeln – Testen. Von TI-Komponenten bis Gesundheitsanwendungen.

Die Digitalisierung im Gesundheitswesen schreitet voran und stellt Leistungserbringer vor neue Anforderungen. Ziel ist ein vernetztes, digitales Gesundheitswesen in Deutschland. Dazu wird die Telematikinfrastruktur (TI) in ihrer nächsten Ausbaustufe als TI 2.0 weiterentwickelt und bildet zusammen mit der elektronischen Patientenakte das Fundament.

Mit den neuen technischen Möglichkeiten entstehen zahlreiche digitale Anwendungen und Services – darunter das E-Rezept und weitere digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA). Sichere Messagingdienste erhalten durch TI-Messenger Connect (TI-M Connect) noch einmal einen weiteren Schub.

Vor ihrem Einsatz in der TI benötigen neue Produkte und Dienste eine offizielle Zulassung der gematik. Diese zentrale Instanz definiert Anforderungen und Spezifikationen. Hersteller sind verpflichtet, Interoperabilität, Sicherheit und Funktionsfähigkeit ihrer Lösungen nachzuweisen.

Digitale Gesundheitsanwendungen erfordern den Nachweis von Interoperabilität, Sicherheit und Funktionsfähigkeit

Seit mehr als 18 Jahren unterstützt achelos Kunden bei der Entwicklung von TI-Produkten. Unsere Experten begleiten die Digitalisierung des Gesundheitswesens von den Anfängen bis heute – insbesondere im Kontext der elektronischen Gesundheitskarte und der digitalen Identitäten.

Ob Machbarkeitsstudien, gematik-Zulassungen, Zertifizierungen nach Common Criteria oder die Entwicklung leistungsfähiger, automatisierter Testsuiten: Unser Spezialwissen ist in zahlreichen Projekten verankert.

Wir begleiten unsere Kunden ganzheitlich – von der Konzeption über die Entwicklung und das Testen bis hin zur Zulassung. So schaffen wir die Grundlage für eine sichere und erfolgreiche Anbindung an die Telematikinfrastruktur.

Ärztin mit Smartphone

Mit der zunehmenden Vernetzung und Digitalisierung steigen die Anforderungen an die Sicherheit von Systemen und Anwendungen. Zero Trust und Proof of Patient Presence (PoPP) bilden dabei die Grundlage für eine sichere und vertrauenswürdige digitale Gesundheitsversorgung.

Zero Trust verfolgt den Ansatz, jeden Zugriff konsequent zu überprüfen – unabhängig vom Netzwerk. Entscheidungen basieren auf Identität, Gerätezustand und Kontext. So wird sichergestellt, dass ausschließlich berechtigte Nutzer unter definierten Bedingungen auf sensible Gesundheitsdaten zugreifen.

PoPP ergänzt dieses Konzept um den Nachweis der tatsächlichen Anwesenheit eines Patienten im Behandlungskontext. Über kryptografische Verfahren wird bestätigt, dass ein Patient bei der Nutzung einer Anwendung, wie z. B. ePA oder E-Rezept, tatsächlich präsent ist.

Im Zusammenspiel ermöglichen Zero Trust und PoPP ein durchgängiges Sicherheitsniveau: Während Zero Trust den Zugriff steuert, stellt PoPP die Vertrauenswürdigkeit des Versorgungskontexts sicher.

achelos unterstützt Hersteller, Anbieter und Betreiber dabei, Zero Trust und PoPP praxisnah umzusetzen – sicher, interoperabel und regulatorisch konform. Wir helfen, bestehende Strukturen gezielt weiterzuentwickeln, Risiken zu reduzieren und Anforderungen der TI effizient zu erfüllen.

Neben Sicherheitskonzepten gewinnen digitale Identitäten als zentraler Zugang zu Gesundheitsdiensten zunehmend an Bedeutung.

Mit der Weiterentwicklung der TI zur TI 2.0 etabliert sich die GesundheitsID als zentraler Baustein für den sicheren Zugriff auf digitale Anwendungen und sensible Patientendaten. Sie ermöglicht Versicherten eine einheitliche digitale Identität und eine komfortable Authentifizierung bei Anwendungen wie ePA, E-Rezept oder DiGA.

Die GesundheitsID basiert auf der Vertrauensinfrastruktur der TI und nutzt etablierte Sicherheitsmechanismen der gematik. So wird sichergestellt, dass nur berechtigte Nutzer unter Einhaltung hoher Datenschutz- und Sicherheitsstandards auf sensible Gesundheitsdaten zugreifen können.

Im Unterschied zu kartenbasierten Verfahren ermöglicht die GesundheitsID eine flexible und medienbruchfreie Nutzung digitaler Services und wird schrittweise in Anwendungen integriert.

Gleichzeitig ist die GesundheitsID im Kontext der europäischen Entwicklung rund um die EUDI Wallet einzuordnen und perspektivisch anschlussfähig an europäische Identitätslösungen.

achelos unterstützt Hersteller bei der Entwicklung und Verwaltung sicherer Identitätslösungen – etwa bei der Umsetzung von Anforderungen der EUDI Wallet. Zudem helfen wir Anbietern von Gesundheitsanwendungen und Primärsoftware (PVS, KIS, WWS, etc.) dabei, ihre Lösungen optimal an die GesundheitsID anzupassen und sicher zu integrieren.

Unsere Leistungen im Bereich Gesundheitswesen

Häufig gestellte Fragen zur Digitalisierung im Gesundheitswesen

Warum ist die Telematikinfrastruktur (TI 2.0) wichtig?

Sie bildet die Grundlage für die sichere Vernetzung im Gesundheitswesen und ermöglicht den standardisierten Austausch sensibler Gesundheitsdaten sowie die Umsetzung neuer digitaler Anwendungen.

Wofür wird die GesundheitsID genutzt?

Sie ermöglicht eine sichere und komfortable Authentifizierung bei digitalen Gesundheitsdiensten und dient als zentraler Zugang zu Anwendungen wie ePA, E-Rezept und DiGA.

Welche Bedeutung hat die EUDI Wallet für das Gesundheitswesen?

Die EUDI Wallet schafft die Grundlage für europaweit nutzbare digitale Identitäten und ermöglicht perspektivisch auch im Gesundheitswesen eine sichere, länderübergreifende Identifikation.

Warum sind Zero Trust und PoPP relevant?

Sie erhöhen die Sicherheit digitaler Prozesse, indem Zugriffe konsequent überprüft und die tatsächliche Anwesenheit im Behandlungskontext verlässlich nachgewiesen werden.

Wie erfüllt man die Anforderungen der gematik?

Sie werden erfüllt, indem Interoperabilität, Sicherheit und Funktionsfähigkeit im Rahmen von Tests, Zertifizierungen und Zulassungsverfahren nachgewiesen werden.

Wie unterstützt achelos konkret?

Wir unterstützen unsere Kunden entlang des gesamten Entwicklungsprozesses – von der Konzeption bis zur Zulassung und Integration. Dabei sorgen wir für die sichere Anbindung an die TI 2.0, stärken Sicherheitsarchitekturen mit Zero Trust und PoPP und ermöglichen die Integration digitaler Identitäten wie der GesundheitsID in Primärsysteme wie PVS oder KIS.

Ihr Ansprechpartner in diesem Bereich ist:

Gorden Bittner

Gorden Bittner

Sales Director eHealth

gorden.bittner@achelos.de +49 171 7433 954

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